Glossar

Dynamische Währungsumrechnung (DCC)

Bei der dynamischen Währungsumrechnung (englisch Dynamic Currency Conversion, DCC) rechnet nicht deine Bank einen Betrag in fremder Währung in Euro um, sondern der Betreiber des Geldautomaten, des Kartenterminals oder der Online-Shop – schon beim Bezahlen. Erkennbar ist sie an der Frage „In Euro bezahlen?“ oder an zwei Beträgen auf dem Display.

Warum das wichtig ist

Wer umrechnet, bestimmt den Kurs. Bei DCC legt der Anbieter der Umrechnung Kurs und Aufschlag fest. Nach Artikel 4 der EU-Verordnung 2021/1230 muss er den Aufschlag vor der Zahlung als Prozentsatz auf den Euro-Referenzkurs der Europäischen Zentralbank angeben und auf die Möglichkeit hinweisen, in der Währung des Händlers zu zahlen.

Beispiel: Der Automat zeigt für 200 Pfund einen Euro-Betrag mit einem Aufschlag auf den EZB-Kurs an. Deine Karte verlangt 0 % Fremdwährungsgebühr. Wählst du „ohne Umrechnung“, rechnet das Kartennetzwerk um – ohne den Aufschlag des Automatenbetreibers.

Typische Fehler & Verwechslungen

DCC ist nicht dasselbe wie die Fremdwährungsgebühr deiner Bank: Bei DCC zahlst du an den Automatenbetreiber oder Händler, bei Zahlung in Landeswährung gegebenenfalls an deine Bank. Ein eigenes Entgelt des Automatenbetreibers kann in beiden Fällen hinzukommen.

Bezug zu Goldkarten

Viele Goldkarten im Vergleich verlangen keine Fremdwährungsgebühr. Mit ihnen ist die Landeswährung in der Regel die günstigere Wahl. Mehr im Ratgeber In Euro oder Landeswährung zahlen?

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Allgemeine Information, keine individuelle Finanzberatung. Konditionen ohne Gewähr.