Glossar

Prepaid-Kreditkarte

Eine Prepaid-Kreditkarte wird vorab mit Guthaben aufgeladen und funktioniert nur im Rahmen dieses Guthabens. Es gibt keinen echten Kreditrahmen – ausgegeben werden kann nur, was vorher eingezahlt wurde.

Warum das wichtig ist

Prepaid-Karten kommen meist ohne Schufa-Kreditprüfung aus und eignen sich für Menschen mit eingeschränkter Bonität, für Jugendliche oder zur Ausgabenkontrolle. Der Preis dafür ist eingeschränkte Akzeptanz: Für Kautionen werden sie oft nicht akzeptiert.

Beispiel: Du lädst 300 € auf. Mehr als 300 € kannst du nicht ausgeben – eine eingebaute Schuldenbremse, aber eben auch kein Zahlungsaufschub.

Typische Fehler

Manche erwarten von einer Prepaid-Karte die vollen Funktionen einer echten Kreditkarte (z. B. Mietwagen, Hotelkaution). Das ist häufig nicht gegeben. Prüfe vor Reisen die Akzeptanz.

Bezug zu Goldkarten

Goldkarten sind das Gegenteil des Prepaid-Prinzips: echter Kreditrahmen, hohe Akzeptanz, oft mit Zusatzleistungen. Wer Bonität und Zahlungsdisziplin mitbringt, fährt mit einer Goldkarte meist flexibler.

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