Die Fremdwährungsgebühr (auch Auslandseinsatzentgelt) ist ein Aufschlag, den Banken berechnen, wenn du außerhalb des Euroraums in fremder Währung bezahlst – etwa in US-Dollar, Britischem Pfund oder Thailändischem Baht. Sie wird meist als Prozentsatz des Umsatzes berechnet.
Warum das wichtig ist
Diese Gebühr fällt bei jeder einzelnen Fremdwährungszahlung an und ist im Urlaub oder beim Online-Shopping in Fremdwährung schnell ein spürbarer Posten. Typisch sind 1,5 % bis 2 %; manche Karten verzichten komplett darauf.
Typische Fehler & Verwechslungen
Die Fremdwährungsgebühr wird oft mit der Bargeldgebühr verwechselt. Beides kann zusammen anfallen: Hebst du im Ausland Bargeld ab, zahlst du womöglich Bargeldentgelt und Fremdwährungsaufschlag. Achte außerdem auf die „dynamische Währungsumrechnung" (DCC) am Terminal – lehne sie ab und zahle in Landeswährung.
Bezug zu Goldkarten
Gerade als Reisekarte spielt die Goldkarte ihre Stärke aus, wenn die Fremdwährungsgebühr bei 0 % liegt. Wer viel außerhalb der Eurozone unterwegs ist, sollte dieses Kriterium hoch gewichten.