Glossar

Fremdwährungsgebühr

Die Fremdwährungsgebühr (auch Auslandseinsatzentgelt) ist ein Aufschlag, den Banken berechnen, wenn du außerhalb des Euroraums in fremder Währung bezahlst – etwa in US-Dollar, Britischem Pfund oder Thailändischem Baht. Sie wird meist als Prozentsatz des Umsatzes berechnet.

Warum das wichtig ist

Diese Gebühr fällt bei jeder einzelnen Fremdwährungs­zahlung an und ist im Urlaub oder beim Online-Shopping in Fremdwährung schnell ein spürbarer Posten. Typisch sind 1,5 % bis 2 %; manche Karten verzichten komplett darauf.

Rechenbeispiel: Du gibst im US-Urlaub 2.000 € in Dollar aus. Bei 2 % Fremdwährungsgebühr zahlst du 40 € extra – allein für das „Auslands-Aufgeld". Eine Karte mit 0 % spart dir diese 40 € vollständig.

Typische Fehler & Verwechslungen

Die Fremdwährungsgebühr wird oft mit der Bargeldgebühr verwechselt. Beides kann zusammen anfallen: Hebst du im Ausland Bargeld ab, zahlst du womöglich Bargeldentgelt und Fremdwährungsaufschlag. Achte außerdem auf die „dynamische Währungsumrechnung" (DCC) am Terminal – lehne sie ab und zahle in Landeswährung.

Bezug zu Goldkarten

Gerade als Reisekarte spielt die Goldkarte ihre Stärke aus, wenn die Fremdwährungsgebühr bei 0 % liegt. Wer viel außerhalb der Eurozone unterwegs ist, sollte dieses Kriterium hoch gewichten.

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